Tuesday, March 13, 2012

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) (German Evangelical [Protestant] Church) Evangelium Tag für Tag (Daily Scriptural Readings) für Mittwoch, am 14en März 2012 (for Wednesday, the 14th of March 2012)

From ETfT:


EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Mittwoch, 14 März 2012

Mittwoch der 3. Fastenwoche


Heiligen des Tages : Hl. Mathilde,  Hl. Eva von Lüttich 




Mittwoch, 14 März 2012

Hl. Mathilde

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Hl. Mathilde
Königin, Wohltäterin, Klostergründerin
* um 895 in Enger bei Herford in Nordrhein-Westfalen
† 14. März 968 in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt
Mathildes (oder Mechtildes) Vater war der Sachsenherzog Dieterich, ein Urenkel des Sachsenherzogs Widukind, des Feindes Karls d. Gr. und seiner Politik. Mathilde wurde im Stift Herford erzogen. 913 wurde sie mit dem Sachsenherzog Heinrich vermählt, der 919 deutscher Kaiser wurde. Der äl­teste ihrer drei Söhne war Otto (als Kaiser: Otto I), der zweite der heilige Bruno, Bischof von Köln. Mathilde hat ihrem Gatten oft nützli­chen Rat gegeben und seinen Zorn besänftigt, wofür er ihr auf seinem Sterbelager dankte. Im Streit ihrer Söhne Otto und Heinrich stand sie zunächst auf der Seite Heinrichs, söhnte sich dann aber mit beiden aus. Ihr Leben war ausgefüllt mit Gebet, Arbeit und Taten der Näch­stenliebe. Sie starb am 14. März 968 und wurde in Quedlinburg neben ihrem Gatten beigesetzt.


http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Maerz14.htm



Mittwoch, 14 März 2012

Hl. Eva von Lüttich

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Hl. Eva von Lüttich
Reklusin
* um 1190
† 1265 in Lüttich (Liège) in Belgien
Eva lebte als Reklusin an St. Martin in Lüttich (Liège). Sie engagierte sich zusammen mit Juliana von Mont Cornillon für die Einführung des Fronleichnamsfestes. Papst Urban IV. würdigte ihre Verdienste in einem Brief aus dem Jahr 1264; im selben Jahr wurde Fest für die ganze Kirche eingeführt.
Eva wurde in der Kirche von St. Martin in Lüttich beigesetzt, ihre Reliquien sind erhalten.


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Mittwoch, 14 März 2012

Hl. Einhard

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Hl. Einhard
Klostergründer, Laienabt
* um 770 im Maingau in Hessen
† 14. März 840 in Seligenstadt am Main in Hessen
Einhard erhielt seine Ausbildung in Fulda und Aachen. Er wurde Laienabt im Kloster Fontenelle - dem heutigen St-Wandrille und gehörte dem Gelehrtenkreis am Hof Karls des Großen an und verfasste dessen Biografie. Ludwig der Fromme schenkte Einhard nach dem Tod Karls mehrere Klöster, denen er als Laienabt vorstand. 830 zog er sich in das von ihm gegründete Benediktinerkloster in Seligenstadt am Main zurück.
Einhard wurde in der Basilika seines Klosters Seligenstadt, der größten erhaltenen Basilika aus karolingischer Zeit, bestattet.


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Mittwoch, 14 März 2012

Hl. Gottfried Könzgen

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Hl. Gottfried Könzgen
Sekretär, Märtyrer
* 3. April 1886 in Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen
† 15. März 1945 in Mauthausen in Österreich
Gottfried Könzgen war war von 1919 bis 1944 Arbeitersekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands in Duisburg und zeitweise Stadtratsverordneter der Zentrumspartei in seiner Heimatstadt. Im August 1944 wurde er im Rahmen der Gewitteraktion verhaftet und ins Gefängnis in Duisburg eingeliefert. Im September wurde er als politischer Häftling ins Konzentrationslager Sachsenhausen überstellt, im Frühjahr 1945 dann ins Konzentrationslager Mauthausen, wo er starb.


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Mittwoch, 14 März 2012

Hl. Konrad Müller

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Hl. Konrad Müller
Mönch, Priester, Märtyrer
† 1532
Konrad Müller war Franziskaner in der sächsischen Ordensprovinz; er wurde von andersgläubigen Fanatikern ermordet.


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Mittwoch, 14 März 2012

Hl. Paulina

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Hl. Paulina
Klostergründerin
* in Sachsen
† 14. März 1107 in Münsterschwarzach in Bayern
Paulina, eine sächsische Adlige, zog als Witwe zusammen mit mehreren Gefährtinnen 1102 in den Thüringer Wald und gründete das heute nach ihr benannte Doppelkloster Paulinzella bei Ilmenau. Der männliche Teil wurde mit Benediktinermönchen aus Hirsau besiedelt, die die Reformen von Hirsau einführten, im weiblichen lebte sie selbst als Reklusin. Während einer Reise nach Hirsau erkrankte sie und starb.
Paulinas Gebeine wurden in die zwischen 1112 und 1132 erbaute Basilika von Paulinzella gebracht. 1534 wurde in der Reformation das Kloster aufgelöst, die Kirche zerstört.


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Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Augustinus : „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“

Deuteronomium 4,1.5-9.

Und nun, Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört, und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
Jedoch, nimm dich in acht, achte gut auf dich! Vergiß nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Laß sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!

Psalm 147,12-13.15-16.19-20.
Jerusalem, preise den Herrn, lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, die Kinder in deiner Mitte gesegnet;
Er sendet sein Wort zur Erde, rasch eilt sein Befehl dahin.
Er spendet Schnee wie Wolle, streut den Reif aus wie Asche.
Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt, keinem sonst seine Rechte verkündet.Halleluja!


Evangelium nach Matthäus 5,17-19.
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinsteBuchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Vom Geist und vom Buchstaben, 28-30 (PL 44,217ff.)

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“
Die Gnade, einst im Alten Testament gleichsam verhüllt, wurde im Evangelium Christi vollständig offenbar durch eine harmonische Einteilung der Zeitabläufe, wie Gott ja üblicherweise alles harmonisch einrichtet... Doch innerhalb dieser wunderbaren Harmoniekann man einen großen Unterschied ausmachen zwischen zwei Epochen. Am Sinai wagte das Volk nicht, sich dem Ort zu nähern, wo der Herr das Gesetz ausgehändigt hat; im Abendmahlssaal steigt der Heilige Geist auf jene herab, die sich versammelt haben, um die Erfüllung der Verheißung zu erwarten (vgl. Ex 19,23; Apg 2,1). Zuerst hat der Finger Gottes die Gebote auf Tafeln von Stein geschrieben; nunmehr schreibt er sie in das Herz der Menschen (Ex 31,18; 2Kor 3,3). Einst war das Gesetz äußerlich aufgeschrieben und machte den Sündern Angst; jetzt wurde es ihnen innerlich eingegeben, um sie gerecht zu machen...
Und tatsächlich lässt sich alles, was auf den Tafeln aus Stein geschrieben ist, wie der Apostel Paulus sagt, also „du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten..., du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote in dem einen Satz zusammenfassen: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Röm 13,9; Lev 19,18)... Diese Liebe wurde „ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,5).       

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