Friday, December 10, 2010

German Evangelical Daily Readings For Friday, 10 December

From: http://www.evangeliumtagfuertag.org/



EVANGELIUM TAG FÜR TAG


«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68







Freitag, 10 Dezember 2010



Freitag der 2. Adventswoche



Die Kirche gedenkt : Hl. Angelina, Hl. Bruno von Rommersdorf



Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :

Sel. John Henry Kardinal Newman : Sich bekehren lassen beim wiederholten Anruf Gottes

Freitag der 2. Adventswoche : Mt 11,16-19


Kommentar des heutigen Evangeliums

Sel. John Henry Kardinal Newman (1801-1890), Priester, Gründer von Ordensgemeinschaften, Theologe

Meditations and Devotions, Part. 3, IV: Sin, §2



Sich bekehren lassen beim wiederholten Anruf Gottes



Mein Herr Jesus, deine Liebe zu mir war groß genug, um dich zu meiner Rettung vom Himmel herabsteigen zu lassen. Lieber Herr, zeige mir meine Sünde, zeige mir meine Unwürdigkeit, lehre mich sie aufrichtig bereuen, vergib mir in deinem Erbarmen. Ich bitte dich, mein lieber Retter, nimm wieder Besitz von mir. Allein deine Gnade ist dazu fähig; ich selber kann mich nicht retten; ich bin nicht im Stande wiederzugewinnen, was ich verloren habe. Ohne dich kann ich nicht zu dir umkehren noch dir gefallen. Wenn ich auf meine eigene Kraft setze, gerate ich vom Regen in die Traufe, Schwäche übermannt mich und ich verfalle der Verwahrlosung. Ich mache mich zum Mittelpunkt und nicht dich. Ich bete irgendwelche selbstgemachte Götzen an und nicht dich, den einzig wahren Gott, meinen Schöpfer – wenn du mich nicht durch deine Gnade davon abhältst. O mein lieber Herr, höre mich! Lange genug habe ich im Zustand des Zögerns, der Unentschiedenheit, der Mittelmäßigkeit gelebt. Ich möchte dein treuer Diener sein, ich will nicht mehr sündigen. Hab Erbarmen mit mir; mach es möglich, dass ich durch deine Gnade der werde, der ich meines Wissens sein müsste.





Buch Jesaja 48,17-19.



So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst. Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres. Deine Nachkommen wären (zahlreich) wie der Sand und deine leiblichen Kinder wie seine Körner. Ihr Name wäre in meinen Augen nicht getilgt und gelöscht.



Psalm 1,1-2.3.4.6.



Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,

sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.

Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.





Evangelium nach Matthäus 11,16-19.



Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen. Johannes ist gekommen, er ißt nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel







Kommentar des heutigen Evangeliums :



Sel. John Henry Kardinal Newman (1801-1890), Priester, Gründer von Ordensgemeinschaften, Theologe

Meditations and Devotions, Part. 3, IV: Sin, §2





Sich bekehren lassen beim wiederholten Anruf Gottes





Mein Herr Jesus, deine Liebe zu mir war groß genug, um dich zu meiner Rettung vom Himmel herabsteigen zu lassen. Lieber Herr, zeige mir meine Sünde, zeige mir meine Unwürdigkeit, lehre mich sie aufrichtig bereuen, vergib mir in deinem Erbarmen. Ich bitte dich, mein lieber Retter, nimm wieder Besitz von mir. Allein deine Gnade ist dazu fähig; ich selber kann mich nicht retten; ich bin nicht im Stande wiederzugewinnen, was ich verloren habe. Ohne dich kann ich nicht zu dir umkehren noch dir gefallen. Wenn ich auf meine eigene Kraft setze, gerate ich vom Regen in die Traufe, Schwäche übermannt mich und ich verfalle der Verwahrlosung. Ich mache mich zum Mittelpunkt und nicht dich. Ich bete irgendwelche selbstgemachte Götzen an und nicht dich, den einzig wahren Gott, meinen Schöpfer – wenn du mich nicht durch deine Gnade davon abhältst. O mein lieber Herr, höre mich! Lange genug habe ich im Zustand des Zögerns, der Unentschiedenheit, der Mittelmäßigkeit gelebt. Ich möchte dein treuer Diener sein, ich will nicht mehr sündigen. Hab Erbarmen mit mir; mach es möglich, dass ich durch deine Gnade der werde, der ich meines Wissens sein müsste.

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