Tuesday, December 14, 2010

German Evangelical Daily Readings (Evangelium Tag für Tag) For Tuesday, 13 December (Dienstag, 14 Dezember)

From: http://www.evangeliumtagfuertag.org/



EVANGELIUM TAG FÜR TAG


«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68







Dienstag, 14 Dezember 2010



Dienstag der 3. Adventswoche



Die Kirche gedenkt : Hl. Johannes vom Kreuz

Hl. Johannes vom Kreuz








Ordenspriester, Kirchenlehrer







Johannes (Juan de Yepes) wurde 1542 in Fontivera (Provinz Avila, Spanien) geboren. Nach dem Tod seines Vaters zog seine Mutter mit ihren drei Kindern nach Medina del Campo, wo Johannes bei den Jesuiten in die Schule ging, nebenbei aber im Krankenhaus arbeitete, um seinen Unterhalt zu verdienen. 1563 trat er in das dortige Karmelitenkloster ein, studierte dann Philosophie und Theologie in Salamanca. 1568, nicht lange nach seiner Priesterweihe. begegnete er der hl. Theresia von Avila, die glücklich war, in ihm einen hervorragenden Mitarbeiter für die Reform des Karmel gefunden zu haben. Die Reformarbeit brachte ihm Leiden und Verfolgungen ein; er wurde sogar eingesperrt und geschlagen. In dieser harten Schule lernte er, von sich selbst zu lassen und in der Welt Gottes heimisch zu werden. Die hl. Theresia nennt ihn „einen großen Geistesmann mit viel Erfahrung und Bildung“ (Brief 219). Seine geistlichen Schriften bestätigen dieses Urteil. Sie gehören zur großen Literatur. Von seinen Oberen nicht verstanden und schlecht behandelt, starb Johannes am 14. Dezember 1591 in Ubeda. Er wurde 1726 heilig gesprochen und 1926 zum Kirchenlehrer erhoben.















Spuren Gottes







„Die Geschöpfe sind gleichsam eine Spur der Fußstapfen Gottes, an der man seine Größe, Macht und Weisheit sehen kann.“







„Die Weisheit hält ihren Einzug durch die Liebe, das Stillschweigen und die Abtötung. Große Weisheit ist es, schweigen und leiden zu können und auf die Worte und Taten und das Leben anderer gar nicht zu achten.“







„Gott liebt an dir den geringsten Grad der Gewissensreinheit weit mehr als alle Taten, die du vollbringen kannst.“







„Am Abend unseres Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet werden.“







(Sätze von Johannes vom Kreuz)







http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Dezember14.htm















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Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :

Sel. Guerricus von Igny : „Johannes hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt...; jener war die Lampe, die brennt und leuchtet“ (Joh 5,33.35)

Dienstag der 3. Adventswoche : Mt 21,28-32


Kommentar des heutigen Evangeliums

Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

Predigt 1 über den hl. Johannes den Täufer



„Johannes hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt...; jener war die Lampe, die brennt und leuchtet“ (Joh 5,33.35)



Diese Lampe, die ausersehen ist, die Welt zu erleuchten, hat mir eine neue Freude gebracht; denn ihr habe ich es zu verdanken, dass ich das wahre Licht erkannt habe, das Licht, das in der Finsternis leuchtet, das aber die Finsternis nicht erfasst hat (Joh 1,5)... Wir können dich, Johannes, bewundern als den größten aller Heiligen; aber deine Heiligkeit nachzuahmen, ist uns nicht möglich. Du willst schnellstens dem Herrn ein Volk mit Zöllnern und Sündern zubereiten; deshalb ist von größter Dringlichkeit, dass du eher in einer ihrem Horizont angepassten Weise zu ihnen sprichst, als durch dein Leben. Stell ihnen ein Modell der Vollkommenheit vor, das nicht deiner Lebensführung gemäß ist, das zugeschnitten ist auf die Hinfälligkeit menschlicher Kraft.

„ Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt“ (Mt 3,8). Wir aber, meine Brüder, wir sind stolz darauf, dass wir besser reden als leben. Johannes freilich, dessen Lebensstil zu erhaben ist, als dass die Menschen dafür Verständnis aufbrächten, redet so, dass die Menschen kapieren, was er meint. „Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt!“ „Ich spreche zu euch menschlich und nehme Rücksicht auf die Schwachheit das Fleisches. Wenn ihr das Gute noch nicht in seiner Gänze tun könnt, so sei in euch doch wenigstens aufrichtige Reue über das, was schlecht ist. Wenn ihr noch nicht die Früchte einer vollkommen Gerechtigkeit hervorbringen könnt, so bestehe eure Vollkommenheit darin, Frucht hervorzubringen, die eure Umkehr zeigt.“











Buch Zefanja 3,1-2.9-13.



Weh der trotzigen, der schmutzigen, der gewalttätigen Stadt. Sie will nicht hören und nimmt sich keine Warnung zu Herzen. Sie verläßt sich nicht auf den Herrn und sucht nicht die Nähe ihres Gottes. Dann werde ich die Lippen der Völker verwandeln in reine Lippen, damit alle den Namen des Herrn anrufen und ihm einmütig dienen. Von jenseits der Ströme von Kusch bringen mir meine Verehrer dann als Gabe die Gemeinde meiner Verstreuten. An jenem Tag brauchst du dich nicht mehr zu schämen, wegen all deiner schändlichen Taten, die du gegen mich verübt hast. Ja, dann entferne ich aus deiner Mitte die überheblichen Prahler, und du wirst nicht mehr hochmütig sein auf meinem heiligen Berg. Und ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk, das seine Zuflucht sucht beim Namen des Herrn. Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun und wird nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide, und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen.



Psalm 34(33),2-3.6-7.17-18.19.23.



Ich will den Herrn allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.

Meine Seele rühme sich des Herrn; die Armen sollen es hören und sich freuen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten, und ihr braucht nicht zu erröten.

Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn. Er half ihm aus all seinen Nöten.

Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; er entreißt sie all ihren Ängsten.

Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, er hilft denen auf, die zerknirscht sind.

Der Herr erlöst seine Knechte; straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.





Evangelium nach Matthäus 21,28-32.



Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht. Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel







Kommentar des heutigen Evangeliums :



Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

Predigt 1 über den hl. Johannes den Täufer





„Johannes hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt...; jener war die Lampe, die brennt und leuchtet“ (Joh 5,33.35)





Diese Lampe, die ausersehen ist, die Welt zu erleuchten, hat mir eine neue Freude gebracht; denn ihr habe ich es zu verdanken, dass ich das wahre Licht erkannt habe, das Licht, das in der Finsternis leuchtet, das aber die Finsternis nicht erfasst hat (Joh 1,5)... Wir können dich, Johannes, bewundern als den größten aller Heiligen; aber deine Heiligkeit nachzuahmen, ist uns nicht möglich. Du willst schnellstens dem Herrn ein Volk mit Zöllnern und Sündern zubereiten; deshalb ist von größter Dringlichkeit, dass du eher in einer ihrem Horizont angepassten Weise zu ihnen sprichst, als durch dein Leben. Stell ihnen ein Modell der Vollkommenheit vor, das nicht deiner Lebensführung gemäß ist, das zugeschnitten ist auf die Hinfälligkeit menschlicher Kraft.

„ Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt“ (Mt 3,8). Wir aber, meine Brüder, wir sind stolz darauf, dass wir besser reden als leben. Johannes freilich, dessen Lebensstil zu erhaben ist, als dass die Menschen dafür Verständnis aufbrächten, redet so, dass die Menschen kapieren, was er meint. „Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt!“ „Ich spreche zu euch menschlich und nehme Rücksicht auf die Schwachheit das Fleisches. Wenn ihr das Gute noch nicht in seiner Gänze tun könnt, so sei in euch doch wenigstens aufrichtige Reue über das, was schlecht ist. Wenn ihr noch nicht die Früchte einer vollkommen Gerechtigkeit hervorbringen könnt, so bestehe eure Vollkommenheit darin, Frucht hervorzubringen, die eure Umkehr zeigt.“

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