EVANGELIUM TAG FÜR TAG
«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68
Dienstag, 21 Dezember 2010
Dienstag der 4. Adventswoche
Heute: « O Morgenstern »
Dienstag, 21 Dezember 2010
« O Morgenstern »
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Vorbereitung auf Weihnachten – die O-Antiphonen
« O Morgenstern »
Am Tag der Geburt Johannes des Täufers, sprach sein Vater von der aufgehenden Sonne, die kommen wird, alles zu erleuchten (Lk 1,78-79), und - um mit den Worten des weisen Simeon zu sprechen - das zu offenbaren, was im Herzen der Menschen verborgen ist (Lk 2,35). Er ist es, den wir bitten: « O aufgehende Sonne, ... komm, die zu erleuchten, die da leben in Finsternis und im Schatten des Todes ».
« O Aufgang, Glanz des ewigen Lichtes, du Sonne der Gerechtigkeit, komm, o Herr, und erleuchte uns, die wir sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes. »
Die Kirche gedenkt : Hl. Hagar, Hl. Richard, Hl. Petrus Canisius
Dienstag, 21 Dezember 2010
Hl. Hagar
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Hagar
Hagar war die Magd von Sara und Abraham, dem sie mit Zustimmung Saras wegen ihrer eigenen Unfruchtbarkeit den Ismael gebar (1. Mose 16). Später wurde sie Opfer der Eifersucht Saras und mit ihrem Sohn verstoßen, floh in die Wüste und wurde durch einen Engel wunderbar errettet (1. Mose 21, 1 - 21).
http://www.heiligenlexikon.de
Dienstag, 21 Dezember 2010
Hl. Richard
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Richard
Richard studierte in Paris Naturwissenschaften und die freien Künste, wurde dann Priester und nach einer Pilgerfahrt ins Heilige Land Mönch im Zisterzienserkloster St. Bernardus in Adwerth - dem heutigen Aduard bei Groningen. Seine Gelehrsamkeit und Frömmigkeit wurden schon zu Lebzeiten gerühmt.
http://www.heiligenlexikon.de/
Dienstag, 21 Dezember 2010
Hl. Petrus Canisius
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Petrus Canisius
Peter de Hondt (lateinisch "canis" = "Hund") war der Sohn des Bürgermeisters von Nimwegen im damals zu Deutschland gehörenden Geldern. Er studierte in Köln, 1543 trat er als erster Deutscher in den Jesuitenorden ein. In vielen Teilen Deutschlands gründete er Jesuitenzentren, so die erste deutsche Ordensniederlassung der Jesuiten in Köln. Er lehrte an deutschen Universitäten, darunter in Köln und Wien, wirkte als Prediger in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in Böhmen, war Universitätsrektor in Ingolstadt, Domprediger in Wien. Dreimal lehnte er die Würde des Bischofs von Wien ab, um weiter in ganz Europa lehren zu können.
Petrus war der Sprecher der katholischen Bürgerschaft Kölns, während der Erzbischof dem Protestantismus zuneigte. Er war maßgeblich am Reichstag zu Augsburg von 1556 beteiligt und begleitete den Augsburger Bischof als Berater auf das Konzil von Trient. Von dort berief ihn der Ordensgründer Ignatius nach Rom, um ihn als Führer der Gegenreformation wieder nach Deutschland zu senden. Dabei wurde der von Canisius in Deutschland aufgebaute Jesuitenorden zu einem entscheidenden Faktor. Als sein bekanntestes Werk gilt sein "Deutscher Katechismus", ein Werk in drei Bänden für Kinder, Schüler und Studenten, in dem in der Form knapper Fragen und Antworten der Glaube der katholischen Kirche vermittelt wird; das Buch erlebte in nur zehn Jahren 55 Auflagen in neun Sprachen.
Nach Auseinandersetzungen mit seinem Nachfolger als Ordensprovinzial wurde Petrus 1580 nach Fribourg versetzt, wo er ein Kolleg gründete. Hier starb er und ist unter dem Hochaltar der Michaels-Kirche bestattet.
Petrus Canisius gilt der katholischen Kirche als der "zweite Apostel Deutschlands" nach Bonifatius; diese Bezeichnung des Gegenreformators ist protestantischen Christen ein ökumenisches Ärgernis.
http://www.heiligenlexikon.de
Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Therese vom Kinde Jesu : „Der Allmächtige hat Großes an mir getan“ (Lk 1,49)
Dienstag der 4. Adventswoche : Lc 1,39-45
Kommentar des heutigen Evangeliums
Hl. Therese vom Kinde Jesu (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin
„Pourquoi je t'aime, ô Marie“ – Gedicht, Strophen 4-7
„Der Allmächtige hat Großes an mir getan“ (Lk 1,49)
Ja, ich liebe Dich, Maria, die Du Dich Dienerin nennst,
Dienerin Gottes, den Du verzückst durch Deine Demut (Lk 1,38)
Diese Tugend, ganz verborgen, macht auch Dich allmächtig
Und zwingt fast die Dreifaltigkeit, in Deinem Herzen Wohnung zu nehmen
Wo doch der Geist der Liebe seinen Schatten über dich geworfen hat (Lk 1,35)
Der Sohn – dem Vater gleich – wurde Fleisch in Dir
Und groß wird auch die Zahl seiner sündigen Brüder sein
Denn er wird genannt werden: Jesus, Dein Erstgeborener! (Lk 2,7).
Geliebte Mutter, meiner Winzigkeit zum Trotz
Darf ich – gleich Dir – in mir den Mächtigen besitzen
Doch ich bebe, wenn ich meine Schwachheit sehe:
Der Reichtum der Mutter gehört dem Kinde
Und ich bin Dein Kind, liebe Mutter.
Deine Tugend, Deine Liebe – gehören sie nicht mir?
Deshalb also, wenn die weiße Hostie sich senkt in mein Herz
Dann wähnt Dein süßes Lamm, Dein Jesus,
Sich angekommen bei seiner Ruhestatt in Dir!
Du lässt es mich spüren und es ist nicht unmöglich
In Deinen Spuren zu gehen, Königin der Erwählten.
Den engen Weg zum Himmel, ihn hast Du sichtbar gemacht
Indem Du Dich an die demütigsten Tugenden gehalten hast.
Bei Dir, Maria, will ich klein bleiben
Denn von den irdischen Großartigkeiten
Sehe ich nur zu klar die Eitelkeiten.
Von Elisabeth, der Heiligen, die Du besucht hast,
Lerne ich, die glühende Liebe umzusetzen in die Tat.
Dort trink' ich mit verzückten Zügen, süße Königin der Engel,
Das geheiligte Lied, das Dein Herz singen muss (Lk 1,46 ff.).
Du lehrst mich den Gesang des göttlichen Lobes –
Mich zu rühmen in Jesus, meinem Heiland.
Deine Worte der Liebe sind geheimnisvolle Rosen,
Die auch kommende Geschlechter einhüllen werden
In ihren Duft – Denn an Dir hat der Allmächtige Großes getan
Und ich will es betrachten, um ihn darob zu benedeien.
Das Hohelied 2,8-14.
Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel. Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draußen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter. Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch! Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen. Auf der Flur erscheinen die Blumen; die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land. Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte; die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch! Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.
Psalm 33(32),2-3.11-12.20-21.
Preist den Herrn mit der Zither, spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied, greift voll in die Saiten und jubelt laut!
Der Ratschluß des Herrn bleibt ewig bestehen, die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.
Unsre Seele hofft auf den Herrn; er ist für uns Schild und Hilfe.
Ja, an ihm freut sich unser Herz, wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.
Evangelium nach Lukas 1,39-45.
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Therese vom Kinde Jesu (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin
„Pourquoi je t'aime, ô Marie“ – Gedicht, Strophen 4-7
„Der Allmächtige hat Großes an mir getan“ (Lk 1,49)
Ja, ich liebe Dich, Maria, die Du Dich Dienerin nennst,
Dienerin Gottes, den Du verzückst durch Deine Demut (Lk 1,38)
Diese Tugend, ganz verborgen, macht auch Dich allmächtig
Und zwingt fast die Dreifaltigkeit, in Deinem Herzen Wohnung zu nehmen
Wo doch der Geist der Liebe seinen Schatten über dich geworfen hat (Lk 1,35)
Der Sohn – dem Vater gleich – wurde Fleisch in Dir
Und groß wird auch die Zahl seiner sündigen Brüder sein
Denn er wird genannt werden: Jesus, Dein Erstgeborener! (Lk 2,7).
Geliebte Mutter, meiner Winzigkeit zum Trotz
Darf ich – gleich Dir – in mir den Mächtigen besitzen
Doch ich bebe, wenn ich meine Schwachheit sehe:
Der Reichtum der Mutter gehört dem Kinde
Und ich bin Dein Kind, liebe Mutter.
Deine Tugend, Deine Liebe – gehören sie nicht mir?
Deshalb also, wenn die weiße Hostie sich senkt in mein Herz
Dann wähnt Dein süßes Lamm, Dein Jesus,
Sich angekommen bei seiner Ruhestatt in Dir!
Du lässt es mich spüren und es ist nicht unmöglich
In Deinen Spuren zu gehen, Königin der Erwählten.
Den engen Weg zum Himmel, ihn hast Du sichtbar gemacht
Indem Du Dich an die demütigsten Tugenden gehalten hast.
Bei Dir, Maria, will ich klein bleiben
Denn von den irdischen Großartigkeiten
Sehe ich nur zu klar die Eitelkeiten.
Von Elisabeth, der Heiligen, die Du besucht hast,
Lerne ich, die glühende Liebe umzusetzen in die Tat.
Dort trink' ich mit verzückten Zügen, süße Königin der Engel,
Das geheiligte Lied, das Dein Herz singen muss (Lk 1,46 ff.).
Du lehrst mich den Gesang des göttlichen Lobes –
Mich zu rühmen in Jesus, meinem Heiland.
Deine Worte der Liebe sind geheimnisvolle Rosen,
Die auch kommende Geschlechter einhüllen werden
In ihren Duft – Denn an Dir hat der Allmächtige Großes getan
Und ich will es betrachten, um ihn darob zu benedeien.
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