
EVANGELIUM TAG FÜR TAG
«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68
Freitag, 14 Januar 2011
Freitag der 1. Woche im Jahreskreis
Die Kirche gedenkt : Maleachi, Hl. Felix, Sel. Englmar, Reiner, Hl. Berno, Hl. Christiana, Hl. Fulgentius, Hl. Offo, Hl. Heilika (Helga) von Köln, Sel. Petrus Donders
Freitag, 14 Januar 2011
Maleachi
Die anderen Heiligen des Tages...
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Maleachi
Prophet
lebte um 465 v. Chr. (?) in Jerusalem
Maleachi war der letzte in der Reihe der alttestamentlichen Propheten. Nachdem sich die großen Erwartungen an den Wiederaufbau nach dem babylonischen Exilk nicht erfüllt hatten, tröstete er das Volk mit dem Hinweis auf das sicher kommende Endgericht und forderte die Ehrerbietung gegenüber Gott, der seine Liebe zu Israel seit jeher erwiesen hat.
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Freitag, 14 Januar 2011
Hl. Felix
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Felix
Priester, Bischof von Nola (?)
* in Nola in Italien
† um 260 (?) in Nola bei Neapel in Italien
Felix war der Sohn eines eingewanderten Syrers. Er wurde Priester und entzog sich zwei Mal durch Flucht seiner Verfolgung. Die Legende erzählt, dass ein Spinnennetz am Eingang einer Höhle den sich darin Versteckenden vor den Verfolgern schützte.
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Freitag, 14 Januar 2011
Sel. Englmar
Die anderen Heiligen des Tages...
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Sel. Englmar (Engelmar)
Einsiedler, Märtyrer
* im Lüftlhof bei Hacklberg (?) in Bayern
† 1096 (?) beim heutigen St. Englmar im Bayerischen Wald
Englmar war Bauernsohn. Er verzichtete auf den väterlichen Besitz und wurde in Passau Schüler eines armenischen Bischofs. Nach dessen Tod wanderte Englmar donauaufwärts und erbaute sich um 1086 beim heutigen St. Englmar eine Einsiedelei. Er war ein ein Freund der Bauern und ein begehrter Tierheiler. Ein mit ihm Lebender neidete ihm das hohe Ansehen im Volk, erschlug Englmar und versteckte den Leichnam im Schnee.
Erst zu Pfingsten wurde der unverweste Leichnam entdeckt, von ihm sei ein strahlener Schein ausgegangen. Der Graf zu Bogen geleitet ihn mit einem Ochsenkarren zu Tal und ließ ihn an der Stelle der heutigen Pfarrkirche begraben.
Bis ins 19. Jahrhundert war St. Englmar Ziel vieler Wallfahrer, seine Gebeine sind bis heute über dem Altar der Kirche zu sehen. Am Pfingstmontag findet in St. Englmar noch heute das Englmarisuchen statt: eine lebensgroße Holzfigur des Heiligen wird im Wald versteckt, gefunden und in festlichem Zug zurückgebracht.
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Freitag, 14 Januar 2011
Reiner
Die anderen Heiligen des Tages...
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Reiner
erster Propst in Arnsberg
† 14. Januar 1184
Reiner, der erste Propst des Prämonstratenserstiftes in Arnsberg, führte ein vorbildliches Leben als Diener Gottes.
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Freitag, 14 Januar 2011
Hl. Berno
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Berno
Glaubensbote bei den Obotriten, Bischof von Schwerin
† 14. Januar 1191
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Freitag, 14 Januar 2011
Hl. Christiana
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Christiana (Nina, Nona)
Glaubensbotin in Georgien
* in Kappadokien in der Türkei
† um 335 in Bodbe in Georgien
Christiana war der Überlieferung nach Sklavin und mit Georg verwandt. Sie geriet in Kriegsgefangenschaft bei Kaiser Konstantin, in der Haft soll sie durch ihr Gebet und ihr vorbildliches Leben viele Menschen im georgischen Volk zum christlichen Glauben geführt haben; nach anderer Überlieferung floh sie und gelangte zu Fuß ins damalige Königreich Iberia, wo sie sich in dessen Hauptstadt Mtskheta niederließ. Sie war der Heilkunde mächtig, die Kunde davon gelangte ans Ohr der kranken Gattin von König Mirian III., Nana, die sie heimlich rufen und sich nach erfolgter Heilung von Christina auch zum Christentum bekehren ließ. Als auch König Mirian im Jahr 322 durch ein Wunder bekehrt wurde, erklärte er 337 das Christentum zur Staatsreligion und bat Kaiser Konstantin um die Entsendung von Missionaren, die dann aus Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - kamen.
Christiana ging selbst nach Kachetien, und setzte dort ihre Missionsarbeit fort, bis sie starb. Am Ort ihres Todes in Bodbe ließ König Mirian eine Kirche bauen, die heute Georg geweiht ist; später wurde dort die Eparchie Bodbe gegründet, die noch heute besteht. Christianas Grab befindet sich in diesem Kloster.
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Freitag, 14 Januar 2011
Hl. Fulgentius
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Fulgentius
Bischof von Astigi
* in Cartagena in Spanien
† vor 633
Fulgentius war Sohn einer römischen Senatoremfamilie, seine Eltern Severianus und Theodora Gordiani waren für ihren Glauben bekannt. Fulgentius' Geschwister waren Isidor, Leander von Sevilla, und == Florentina von Astigi. Fulgentius wurde wohl um 595 von seinem erzbischöflichen Bruder zum Bischof von Astigi - dem heutigen Écija - ernannt.
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Freitag, 14 Januar 2011
Hl. Offo
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Offo
Mönch, Klostergründer
* in Irland oder Schottland
lebte im 6./7. Jahrhundert in Schuttern am Oberrhein in Baden-Württemberg
603 erfolgte die Gründung einer Zelle in Schuttern bei Offenburg durch den - der Überlieferung nach aus königlichem Geschlecht stammenden - iro-schottischen Pilgermönch Offo, einem Gefährten von Kolumban.
Archäologisch nachgeweisen sind eine der Maria geweihte Kirchenzelle, die in römischen Siedlungs- bzw. Tempelruinen platziert war und dazugehörige Gräber, auch das Grab Offos; bald schon entstand eine kleine Kapelle über diesem Grab. Mit dem Niedergang des merowingischen Königtums ab 640 entfiel der Schutz durch die einheimische Stifterfamilie der Herren zu Burghausen; Offonis Cella versankt jahrzehntelang in ein Schattendasein, bis gut 100 Jahre später der Wandermönch Pirmin die Benediktiner-Regel einführte; danach existierte das Kloster Schuttern bis 1805. Der Name des Dorfes Iffezheim - in früheren Jahrhunderten Ufensheim - leitet sich von Uffo (Offo) ab.
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Freitag, 14 Januar 2011
Hl. Heilika (Helga) von Köln
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Heilika (Helga) von Köln
Reklusin
lebte im 12. Jahrhundert
Heilika lebte als Reklusin bei St. Andreas in Köln, gefördert vom Stiftsdechanten Ensfrid.
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Freitag, 14 Januar 2011
Sel. Petrus Donders
Die anderen Heiligen des Tages...
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Sel. Petrus Donders
Ordensmann, Priester, Missionar
* 27. Oktober 1809 in Tilburg in den Niederlanden
† 14. Januar 1887 in Surinam
Petrus Donders war Mitglied im Orden der Redemptoristen. Mehr als 40 Jahre wirkte er als Missonar in Surinam, dem damaligen Holländisch-Guyana, erst in der Aussätzigenkolonie Batavia, dann als Kaplan in Paramaribo.
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Zum Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Hilarius : „Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause!“
Brief an die Hebräer 4,1-5.11.
Darum laßt uns ernsthaft besorgt sein, daß keiner von euch zurückbleibt, solange die Verheißung, in das Land seiner Ruhe zu kommen, noch gilt. Denn uns ist die gleiche Freudenbotschaft verkündet worden wie jenen; doch hat ihnen das Wort, das sie hörten, nichts genützt, weil es sich nicht durch den Glauben mit den Hörern verband. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, kommen in das Land der Ruhe, wie er gesagt hat: Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen. Zwar waren die Werke seit der Erschaffung der Welt vollendet; denn vom siebten Tag heißt es an einer Stelle: Und Gott ruhte am siebten Tag aus von all seinen Werken; hier aber heißt es: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen. Bemühen wir uns also, in jenes Land der Ruhe zu kommen, damit niemand aufgrund des gleichen Ungehorsams zu Fall kommt.
Psalm 78,3.4.6-7.8.
Was wir hörten und erfuhren, was uns die Väter erzählten,
das wollen wir unseren Kindern nicht verbergen, sondern dem kommenden Geschlecht erzählen: die ruhmreichen Taten und die Stärke des Herrn, die Wunder, die er getan hat.
damit das kommende Geschlecht davon erfahre, die Kinder späterer Zeiten; sie sollten aufstehen und es weitergeben an ihre Kinder,
damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen, die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote bewahren
und nicht werden wie ihre Väter, jenes Geschlecht voll Trotz und Empörung, das wankelmütige Geschlecht, dessen Geist nicht treu zu Gott hielt.
Evangelium nach Markus 2,1-12.
Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, daß er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, daß nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im stillen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott? Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, daß der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Kommentar des heutigen Evangeliums :
Hl. Hilarius (um 315 – 367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer
Kommentar zum Matthäusevangelium 8, 5
„Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause!“
[Im Matthäusevangelium hatte Jesus gerade zwei Fremde im heidnischen Land geheilt.]
In diesem Gelähmten steht die Gesamtheit der Heiden vor Christus und will geheilt werden. Die Worte, die bei der Heilung fallen, müssen aber beachtet werden: Was er zum Gelähmten sagt, ist nicht etwa: „Sei heil“, oder: „Steh auf und geh“, sondern: „Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben“ (Mt 9,2). Durch einen Menschen, Adam, waren die Sünden auf alle Nationen übertragen worden. Deshalb wird der, der 'Sohn' genannt wird, vor Jesus gebracht, um geheilt zu werden..., weil er das erste Werk Gottes ist...; es wird ihm jetzt die Barmherzigkeit zuteil, die sich aus der Vergebung des ersten Ungehorsams ableitet. Wir können tatsächlich nicht erkennen, dass der Gelähmte gesündigt hat; übrigens hat der Herr gesagt, dass Blindheit von Geburt an nicht die Folge einer persönlichen Schuld oder einer Erbschuld ist (Joh 9,3)...
Keiner kann Sünden vergeben außer Gott allein; also ist der, der sie vergeben hat, Gott... Damit wir verstehen können, dass er unser Fleisch angenommen hat, um den Seelen die Sünden zu vergeben und den Leibern die Auferstehung zu erwirken, sagte er: „Ihr sollt erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht, hier auf der Erde Sünden zu vergeben“. Darauf sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Tragbahre“. Es hätte genügt, wenn er gesagt hätte: „Steh auf“, aber ... er fügte hinzu: „Nimm deine Tragbahre und geh nach Hause“. Zuerst hat er die Sünden vergeben, dann hat er die Kraft bewiesen, Auferstehung zu wirken; darauf hat er, indem er das Bett wegschaffen ließ, gelehrt, dass die Leiber nicht mehr von Schwäche und Schmerz befallen werden. Schließlich hat er den Geheilten in sein Haus zurückgeschickt und so aufgezeigt, dass die Gläubigen den Weg ins Paradies wiederfinden müssen, den Weg, den Adam, der Stammvater aller Menschen, verlassen hatte, als er von der Verschmutzung durch die Sünde geschwächt war.
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