Tuesday, May 10, 2011

German Evangelical Church (Evangelische Kirche In Deutschalnd [EKD]) Daily Readings (Evangelium Tag Für Tag) For Monday, 9 May (Montag, 9 Mai)

From ETfT:

EVANGELIUM TAG FÜR TAG


«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68







Montag, 09 Mai 2011



Montag der 3. Osterwoche



Heiligen des Tages : Hl. Beatus, Hl. Ottokar III., Sel. Maria Theresia von Jesus Gerhardinger, Hl. Volkmar

Montag, 09 Mai 2011


Hl. Beatus

Die anderen Heiligen des Tages...

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Hl. Beatus





Einsiedler, Glaubensbote in der Schweiz



* in England

† 112 (?) in der Beatushöhle bei Beatenberg am Thunersee in der Schweiz



Beatus, der als Einsiedler am Thunersee lebte, wurde angeblich von Petrus zum Priester geweiht und beauftragt, die Schweiz zu bekehren. Die Legende läßt ihn dann in einer Höhle bei Beatenberg am Thuner See als Einsiedler leben, wo er einen furchtbaren, die Gegend verwüstenden Drachen bekämpft habe und als Wohltäter des Landes gestorben sei.



Den historischen Hintergrund der Legende bildet wohl der iroschottische Abt Beatus von Honau im Elsass, dessen Mönche im 6./7. Jahrhundert die Innerschweiz missioniert haben sollen. Beatus gilt als der Apostel der Schweiz.
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Montag, 09 Mai 2011

Hl. Ottokar III.

Die anderen Heiligen des Tages...

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Hl. Ottokar III.



Markgraf von Traungau, Wohltäter

† 1164



Ottokar III. gründete 1160 ein Spital am Semmering und übergab 1163 sein Gut Vorau in der Steiermark an Erzbischof Eberhard I. von Salzburg, der darauf ein Augustiner-Chorherrenstift gründete.
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Montag, 09 Mai 2011


Sel. Maria Theresia von Jesus Gerhardinger

Die anderen Heiligen des Tages...

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Sel. Maria Theresia von Jesus Gerhardinger



Ordensgründerin



* 20. Juni 1797 in Stadtamhof, heute Stadtteil von Regensburg in Bayern

† 9. Mai 1879 in München in Bayern



Karolina Gerhardinger war das einzige Kind des Schiffsmeisters Willibald Gerhardinger und seiner Frau Franziska. Schon im Alter von zwölf Jahren wurde sie Hilfslehrerin und mit 15 Jahren königliche Lehrerin an der Mädchenschule in Stadtamhof - dem heutigen Stadtteil von Regensburg. 1815 bat sie den Regensburger Dompfarrer, den späteren Bischof Georg Michael Wittmann um Anleitung zu einem klösterlichen Leben. Nach Wittmanns Plan sollte sie in keinen bisherigen Orden eintreten, sondern ein Kloster in zeitgemäßer Form für die Erziehung und den Unterricht der weiblichen Jugend gründen. Der Magistrat von Stadtamhof war aus finanziellen Gründen gegen eine Klostergründung, Karolina Gerhardinger ging mit zwei Gefährtinnen nach Neunburg vorm Wald, um dort ein gemeinsames klösterliches Leben zu führen. König Ludwig I. von Bayern erteilte 1834 die landesherrliche Genehmigung des klösterlichen Instituts.



Bis 1833 blieb Karolina Gerhardinger Lehrerin an ihrem Heimatort. 1835 legte sie in Regensburg ihre Ordensgelübde ab, nahm den Namen „Maria Theresia von Jesus“ an und wurde Oberin des neuen Instituts. Die in Neunburg von ihr geführte Schule wurde bald zu einer Musterschule, Maria Theresia wirkte bahnbrechend durch ihren ganzheitlichen Ansatz mit modernem Anschauungsunterricht, hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Fächern, Fremdsprachen, musischer Bildung und Turnen.



1843 überließ König Ludwig I. dem Institut das frühere Klarissenkloster am Anger in München als neue Zentrale. Die Kongregation konnte sich rasch in vielen Ländern ausbreiten. 1847 ging Maria Theresia nach Nordamerika, legte dort - teilweise im Ochsenkarren - über 4000 Kilometer zurück und bereitete sieben Schulgründungen vor. Papst Pius IX. bestätigte 1865 die Satzung der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“, in der Mutter Theresia die zentrale Leitung ihrer Gemeinschaft als Generaloberin zuerkannt wurde, was bis dahin männlichen Orden vorbehalten war.



Maria Theresia starb im Mutterhaus in München und wurde in der Klostergruft bestattet. Damals gab es schon 166 Niederlassungen des Ordens in Europa und 125 in Nordamerika, insgesamt gehörten ihm 3000 Schulschwestern an.



Während des „Dritten Reiches“ wurden in Deutschland fast alle Schulen des Ordens geschlossen, viele Ordensschwestern wanderten in andere europäische Länder oder nach Nord- und Südamerika aus. Die Gebeine der Gründerin wurden 1985 in die Grabkapelle der Institutskirche St. Jakob in München übertragen; auf der Grabplatte findet sich ihr Leitwort: „Alle Werke Gottes gehen leidvoll“. 1998 wurde auf Beschluss der Bayerischen Staatsregierung Maria Theresias Büste in der Walhalla bei Regensburg, der Ruhmeshalle für herausragende Persönlichkeiten, aufgestellt, um ihr bahnbrechendes Wirken im Erziehungs- und Bildungswesen zu würdigen.



1997 arbeiteten weltweit in mehr als 30 Ländern der Erde etwa 5000 Schulschwestern in Kindergärten, Kinder- und Jugendheimen, an allgemein- und berufsbildenden Schulen
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Montag, 09 Mai 2011


Hl. Volkmar

Die anderen Heiligen des Tages...

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Hl. Volkmar



Abt in Niederaltaich, Märtyrer



* um 1235

† 9. Mai 1282 bei Niederaltaich



Volkmar wurde 1280 Abt im Benediktinerkloster in Niederaltaich und wurde von seinen Mönchen wegen seiner strengen Ordenszucht aus einem Hinterhalt mit Pfeilen erschossen, als er die Donau mit einem Kahn überqueren wollte.
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Montag, 09 Mai 2011


Hl. Adalgar

Die anderen Heiligen des Tages...

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Hl. Adalgar



Mönch, Erzbischof von Bremen-Hamburg



† 9. Mai 909 in Bremen



Adalgar enstammte wohl einem sächsischen Adelsgeschlecht. Er wurde kurz vor 856 Mönch im Benediktinerkloster Corvey und war ab 865 Koadjutor von Rimbert, dem Erzbischof von Bremen-Hamburg, ab 888 dessen Nachfolger. Der Normanneneinfall des Jahres 880 machten eine Missionsarbeit im Norden unmöglich. In langwierigen Konflikten mit Erzbischof Hermann von Köln um die Rückkehr seines Bistums in den Kölner Verband konnte Adalgar schlussendlich die Unabhängigkeit seiner Kirchenprovinz sichern.
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Montag, 09 Mai 2011

Prophet Jesaja

Die anderen Heiligen des Tages...

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Prophet Jesaja



Prophet, Märtyrer (?)

† nach 687 v. Chr. (?) in Jerusalem in Israel



Jesaja stammte aus einer vornehmen Familie in Juda und genoss eine gute Ausbildung. Er war verheiratet und hatte mindestens zwei Söhne (Jesaja 7, 3 und 8, 3). Im Todesjahr von König Usia 740/739 v. Chr. wurde er zum Propheten berufen (Jesaja 6, 1), er wirkte bis zum Einfall der Assyrer unter Sanherib 701 v. Chr. zur Zeit des jüdischen Königs Hiskia (Jesaja 36 - 39). In dieser Zeit verbündeten sich Syrien und das Nordreich Israel gegen Juda; Jesaja prophezeite die Niederlage dieser Gegner, aber auch das schnelle Vordringen der Großmacht Assyrien (Jesaja 7 - 8); tatsächlich drangen die Assyrer 732 nach Syrien und Israel vor, 722 wurde das Nordreich vernichtet. Der Assyrer Sanherib belagerte 701 auch Jerusalem, musste aber aufgrund des Eingreifens Gottes wieder abziehen (Jesaja 37, 36 - 37).



Jesaja erhielt bei seiner Berufung zum Propheten (Jesaja 6, 9 - 13) einen doppelten Auftrag: er sollte die Verstockung des Volkes aufzeigen, ja herbeiführen. Darauf werde das Gericht folgen, bei dem nur ein kleiner Rest des Volkes übrig bleibe, mit dem Gott dann seine Heilsgeschichte zum Ziel führen kann (Jesaja 6, 13). Jesaja wird so auch zum Propheten des erwarteten großen Heils: Dies wird besonders deutlich in den Büchern, die nicht mehr von Jesaja selbst, sondern von seinen Schülern stammen (Jesaja 40 - 55, entstanden in der Exilszeit; Jesaja 56 - 66, aus der Zeit nach dem babylonischen Exil). Christen erkennen in den Ankündigungen des kommenden Heils (Jesaja 40, 3 - 5) und in den Liedern vom leidenden Gottesknecht (z. B. Jesaja 52, 13 - 53, 12) Hinweise auf Jesus Christus; Jesaja wird deshalb auch "der Evangelist des Alten Bundes" genannt. Die Überlieferung berichtet von Jesajas Märtyrertod unter König Manasse (vgl. 2. Könige 21, 16), weil er es gewagt hatte, Jerusalem mit Sodom und Gomorra zu vergleichen (Jesaja 1, 10): Jesaja sei in einen hohlen Baum geflohen, den der König mit ihm habe durchsägen lassen (vgl. Hebräerbrief 11, 37).
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Montag, 09 Mai 2011

Hl. Pachomius der Ältere

Die anderen Heiligen des Tages...

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Hl. Pachomius der Ältere



Abt in Tabennisi



* um 287 in Oberägypten

† 14. Mai 346 in Tabennisi beim heutigen Dandara in Ägypten



Pachomius, Sohn eines heidnischen Vaters, musste 314 gegen seinen Willen Soldat werden, wurde aber bald wieder entlassen und ließ sich taufen. In Tabennisi beim heutigen Dandara am rechten Nilufer gründete er 320 ein Kloster und wurde dessen erster Abt. Die Legende berichtet, ein Engel habe ihm beim Holzsammeln befohlen, an dieser Stelle das Kloster zu gründen. Der Ruf der Mönchsgemeinschaft verbreitete sich rasch, das Kloster wuchs. Das strenge Klosterleben in dem ummauerten Areal mit der gemeinschaftlichen Nutzung aller Dinge war neu, bislang lebten Mönche in Einsiedeleien. Auch die Ordensregeln seien Pachomius von einem Engel überbracht worden.



Bei seinem Tod hinterließ Pachomius neun Männerklöster mit 9000 Mönchen, dazu zwei Frauenklöster, die alle wirtschaftlich selbständig waren und sich selbst versorgten.
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Kommentar zum heutigen Evangelium -

Hl. Hilarius : „Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“



Apostelgeschichte 6,8-15.



Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.

Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;

aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.

Da stifteten sie Männer zu der Aussage an: Wir haben gehört, wie er gegen Mose und Gott lästerte.

Sie hetzten das Volk, die Ältesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein, packten ihn und schleppten ihn vor den Hohen Rat.

Und sie brachten falsche Zeugen bei, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz zu reden.

Wir haben ihn nämlich sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoräer, wird diesen Ort zerstören und die Bräuche ändern, die uns Mose überliefert hat.

Und als alle, die im Hohen Rat saßen, auf ihn blickten, erschien ihnen sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels.



Psalm 119(118),23-24.26-27.29-30.



Wenn auch Fürsten gegen mich beraten: dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze.

Deine Vorschriften machen mich froh; sie sind meine Berater.

Ich habe dir mein Geschick erzählt, und du erhörtest mich. Lehre mich deine Gesetze!

Laß mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen, dann will ich nachsinnen über deine Wunder.



Halte mich fern vom Weg der Lüge; begnade mich mit deiner Weisung!

Ich wählte den Weg der Wahrheit; nach deinen Urteilen hab' ich Verlangen.





Evangelium nach Johannes 6,22-29.



Am nächsten Tag sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, daß nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, daß Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern daß die Jünger allein abgefahren waren.

Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.

Als die Leute sahen, daß weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.

Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?

Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.

Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.

Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?

Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat.





Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel







Kommentar zum heutigen Evangelium :



Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer

Die Heilige Dreifaltigkeit I, 37-38





„Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“





An dir ist es, unser Gebet zu erhören, unsere Suche zu einem guten Ende zu führen, die Tür, an die wir klopfen, zu öffnen (Lk 11, 9). Denn du siehst uns von Matur aus gelähmt von einer – ich weiß nicht welcher – geistigen Trägheit; die Schwachheit unseres Geistes... hindert uns daran, deine Geheimnisse zu ergründen... Und so sieht unsere Erwartung aus: du ermutigst die Anfänge dieses Angst machenden Unterfanges, du machst fest unsere Schritte und rufst uns auf, mitzuwirken an dem Geist, der deine Propheten und Apostel geleitet hat. So verstehen wir ihre Worte allein in dem Sinn, den sie beabsichtigen...



Wir bestätigen in der Tat, was sie in ihren heiligen Lehren verkündet haben: du, der ewige Gott, bist der Vater des ewigen Gottes, des einzigen Sohnes. Du bist der Einzige, der nicht geboren worden ist, und Jesus Christus, unser Herr, ist der Einzige, der durch eine ewige Geburt aus dir geboren wird, ohne sich jedoch von dir soweit zu unterscheiden, dass man von der Tatsächlichkeit zweier Götter sprechen könnte. Ja, wir müssen verkünden, dass er von dir, dem einen Gott gezeugt wird; wir müssen es bekennen: er ist kein anderer als der wahre Gott, geboren aus dir, dem wahren Gott und Vater.



So gewähre es uns, dass wir den Worten ihren wahren Sinn geben, erleuchte unseren Geist... und gründe unseren Glauben in der Wahrheit. Gewähre es uns, das zu sagen, was wir glauben...: nämlich dass du ein einziger Gott -Vater bist, und dass es einen einzigen Herrn Jesus Christus gibt. Schenke es uns, dass wir dich feiern..., dich verehren, dich, den einen, aber nicht einsamen Gott. Gewähre es uns, dass wir ihn verkünden, ihn, den wahren Gott.

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